In Extremo/ Live in Wacken – ein Fanzinbeitrag:

3.Kapitel: 1998 – Das Chaosjahr

Zur späten Stunde (…und ich gut ein im Kahn – BECK´S RULES!) liefen meine Kumpels und ich zur zweitgrößten Bühne des Festivals, um uns das Spektakel IN EXTREMO mit eigenen Augen anzusehen (lesen kann man viel, aber mit eigenen Augen SEHEN!!!) Was sich dann in der folgenden Stunde abspielte, sollte man schon als sehr gelungenen Live-Gig werten (auch wenn es einige Zeit dauerte, bis das Zeug auf die Bühne gekarrt worden war, toll sah es dennoch aus!) Tausende Besucher versammelten sich trotz später Stunde vor der Bühne und wurden schon beim ersten Stück „Der Galgen“ nicht enttäuscht. Was dann folgte konnte man leicht schon an dem Werk „Weckt die Toten!“ erfahren: „Rotes Haar“, „Ai Vis Lo Lop“, „Palästinalied“, „Vor vollen Schüsseln“… usw. (…und glaubt mir, die Toten wurden ERWECKT!) Auch die Bühnenshow konnte voll überzeugen: Viel Feuer, Blitz, Donnerschlag und welche Band hat schon so viele Dudelsackspieler am Start wie diese Vorzeigegruppe aus Berlin (3 Mann bliesen wie die Bekloppten und der Boden auf dem Wacken-Gelände riss ein Loch direkt zur Hölle auf!). Nach den bekannten Titeln folgte noch eine einzige mir bekannte Nummer als Zugabe von Rio Reiser (R.I.P.). Danach entließ uns der Frontmann, der sich selbst „Das Letzte Einhorn“ nennt, mit den Worten: „Das war IN EXTREMO und jetzt geht mal schön F****N!!!“ (eigene Zensur!… sonst dürften diesen Schrott nur Volljährige lesen… aber ihr wisst schon, was ich meine!… Das Publikum schrie sich danach noch die Seele aus dem Leib und kaufte den ganzen Merchandising-Stand leer (recht so, die Jungs müssen auch von was leben!). Nach meinem Rückweg zum Zelt (wohlgemerkt ohne Frau…SCHEISSE!) konnte ich noch ein paar Zugaben hören… Die Meute hatte es wohl doch geschafft… PS: Beim nächsten „WACKEN OPEN AIR ´99“ treten IN EXTREMO & SUBWAY TO SALLY (!!!) auf – Man sieht sich in der Hölle wieder. Benjamin

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