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72 Einträge
Margitta Matys aus Panketal/ OT Schwanebeck schrieb am 26. August 2021
Hallo Kay,
Ich lese zur Zeit deinen Bluessommer.
Jede Mittagspause wird dafür überzogen. Ich habe beim lesen richtig Spaß.
Ich bin auch in der DDR groß geworden.
Da ich auf grund meiner Behinderung (Ich sitze im Rollstuhl) im Internat groß geworden bin habe ich die Musikzene nicht wirklich bewusst mitbekommen und da auch meine Geschwister ohne Behinderung ihren Weg allein gegangen sind.
Ich stöber beim lesen gerne bei YouTube und Google um zu verstehen wovon du schreibst. Ich schaue auch sehr gerne deine Buchreise die du mit deinem Motorad gemacht hast. Was mich mal wirklich ersthaft noch interessieren würde, wie sah bzw. sieht so ein Musikerberufsausweis aus?
Ich würde mich sehr freuen wenn dieses Mal mein Gästebucheintrag gelesen wird.
Und noch viel mehr wenn ich sogar eine Antwort bekommen würde.
Liebe Grüße Margitta Matys
Administrator-Antwort von: Kay Lutter
Hallo Margitta!

Ich lese immer alle Gästebucheinträge und beantworte sie in der Regel auch, doch ich habe keinen weiteren Beitrag von dir gefunden. Wie auch immer, vielen Dank für die Blumen und schön, dass dir das Buch und die Videos gefallen. Meinen Berufsausweis habe ich irgendwann als Student Mitte der 80er Jahre bekommen. Obwohl ich eine Menge Zeug aufgehoben habe, scheint der Ausweis im Laufe der Jahre abhanden gekommen zu sein. Schade, denn mein Passbild sah super aus, zumindest würde ich mit dem heute keine Grenze mehr passieren dürfen, ohne gleich verhaftet zu werden. Das Ding war weiß, aus verstärktem Karton, es gab die Anschrift, das Passbild, die Unterschrift sowie Angaben über das jeweilige Instrument, was man spielt. Das Wichtigste war jedoch die Angabe über den Stundensatz, den man nehmen und offiziell abrechnen durfte. Und der war wiederum davon abhängig, ob man nun Amateur- oder Profimusiker war. Außerdem gab es noch eine Registrierkarte für jede Band, die auftreten durfte.... völlig absurde Dinge, wenn man jetzt darüber schreibt. Schön, dass diese Zeit vorbei ist - wenn ich auch die Erlebnisse von damals nicht missen möchte. Ganz im Gegenteil!
Frank Nussbücker aus Berlin schrieb am 25. August 2021
Hi Kay,
meine Liebe legte mir Dein Buch Bluessommer auf den Nachtschrank, und seitdem sind meine Nächte verdammt kurz. Ich kenne so vieles von dem, was Du erzählst, in klein ... 1967 in Jena geboren, verbrachte ich die Schulzeit in Oranienburg. Ich wusste nie, was ich werden wollte und erlebte Anfang der Achtziger meine "Blues-Erweckung" im Clubhaus Bergfelde. Z.O.P.F. und Freygang (beide Bands mochten sich wohl nicht so, stimmt das?), ließ mir die Haare für die Liebe wachsen, reiste im von ner Ex aus nem Bettlaken selbstgenähten Shelly nach Prag, neben dem Blues zog es mich zu Union (mittlerweile bin ich dort Sektenmitglied und durfte bisher 5 Bücher darüber veröffentlichen) usw. usf. - kurzum: Dein Buch berührt mich irre angenehm und tief, genau wie die Musik von Monomann, die ich seit Beginn meiner Lektüre vor 3 Tagen auf youtube höre.
Erst mal will ich Dir danke sagen, dass Du dieses Buch geschrieben und damit so viel von "uns allen" erlebtes zwischen 2 Buchdeckel gebannt hast. Danke auch für die unaufgeregt steile Musik von Monomann!
Dazu noch paar Fragen:
Hast Du in Deiner Zeit in diversen Bands, besonders bei Freygang, mal Kontakt mit Gerry Franke gehabt? Falls ja, interessiert es mich, was Du von seiner Musik hältst.
Weißt Du, was aus den Z.O.P.F.-Leuten geworden ist?
Und hast Du noch heute nen Bezug zu Union?
Dein Autorenkollege & seit 3 Tagen Fan
Frank "Nussi" Nussbücker
Christina Faber aus Plan-d'Aups-Sainte-Baume schrieb am 17. März 2021
Ich heisse Guillaume, bin 16 Jahre alt und lebe in Frankreich. Im Deutschunterricht haben wir einen Ausschnitt aus Ihrem Roman Bluessommer gelesen. Ich finde den Roman wirklich interessant, weil es sich um ein sensibles Thema handelt. Mike, der Protagonist, ist glücklich, weil er endlich seinen Traum verwirklichen kann: Musik zu spielen. Aber er wird schnell erkennen, dass musikalische Freiheit und Freiheit im Allgemeinen in einem totalitären Regime nicht berücksichtigt werden. In diesem Auszug aus dem Buch Bluessommer können wir sehen, dass Mike seinen Traum wahr gemacht hat und mit seiner Gruppe auf Festivals Musik spielen kann. Leider lassen die Party-Direktoren sie nicht die Lieder singen, die sie wollen, und sie werden zensiert. Darüber hinaus entsprechen er und die Mitglieder seiner Gruppe nicht den sozialistischen Standards der DDR. Dieser Auszug zeigt uns also, dass die Menschen, die in der DDR lebten, das Regime akzeptieren mussten. Wenn sie dem Regime nicht zustimmten oder anders dachten als die Sozialisten, wurden sie von der Gesellschaft abgelehnt. Schlimmer noch, sie konnten nicht frei sein und ihren Beruf frei ausüben.
Also, Herr Lutter, denunzieren Sie mit diesem Auszug den Kommunismus, der ein totalitäres Regime ist und der Deutschland während des kalten Krieges leider betroffen hat. Sie sind für die Freiheit und setzen sich damit für Demokratie ein und ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
Mit freundlichen Grüssen, Guillaume
Christina Faber aus Plan-d'Aups-Sainte-Baume schrieb am 17. März 2021
Dieser Text hat mich wirklich motiviert, großartige Dinge zu tun.
Ich denke, Mike sieht aus wie ein sehr mutiger Junge. In Deutschland waren die Zeiten 1980 noch hart. Wir können sehen, dass Mike zu diesem Zeitpunkt durch die Verwendung von Musik motiviert bleibt, denn seiner Meinung nach ist es Musik, die uns retten kann.
Ich finde, dass seine Botschaft sehr stark ist, weil er die jungen Leute dieser Zeit, die Musik machen möchten, ermutigt, sich nicht auf ihr eigenes Idol zu konzentrieren, sondern auf sich selbst, um großartige Musiker zu werden und großartige Dinge zu tun. Es motiviert sie auch, ihre Meinungsfreiheit zu nutzen und sich von dieser politischen Macht zu befreien!
Ich finde daher, dass seine Botschaft trotz seines jungen Alters für die Zeit sehr motivierend und sehr mutig ist. M.
Christina Faber aus Plan-d'Aups-Sainte-Baume schrieb am 17. März 2021
Sehr geehrter Herr Lutter,
Ich heiße Coline, bin 15 Jahre alt und lebe in Frankreich, bei
Marseille. Im Deutschunterricht haben wir – in meiner Klasse – einen
Ausschnitt aus Ihrem Roman Bluessommer gelesen. Ich finde den
Roman wirklich interessant. Erstens ist die Art, wie Mike die Fakten
erzählt, ziemlich gut geschrieben, sie berührt und sensibilisiert den
Leser. Dann berührt mich diese Geschichte. In seinem Traum, von seiner
Musik zu leben und seine Kunst auszuüben, indem man sie zu seinem
Beruf macht, erkenne ich mich mit meiner Leidenschaft für das
Schreiben wieder. Ich stelle mich an seiner Stelle vor, und das betrübt mich.
Wenn ich nicht mehr schreiben könnte, weil meine Geschichten von
der Gesellschaft als "schlecht gesehen" und abgelehnt würden, wäre ich
wirklich in tiefer Trauer. Ich hoffe aufrichtig, dass Ihr Roman ein Erfolg war; Ich habe ihn noch nicht komplett gelesen, aber ich bin gespannt, den Rest der Geschichte zu entdecken, und ich bin sicher, dass sie großartig sein wird.
Mit freundlichen Grüßen, Coline
Steffen schrieb am 29. Januar 2021
Habe das Buch jetzt erst entdeckt und es weckt wieder so viele Erinnerungen... das Foto schon auf dem Titel ...und genau so eine Kraxe (erstanden in den 70ern in Prag) begleitete mich in den 80ern treu bis Bulgarien und liegt immer noch bereit für Abenteuer in meinem Schrank...
Lukas Hiller schrieb am 4. November 2020
Liebe Kay,
Dein Blog ist toll und ich bewundere dich, dass du die Zeit und Kraft hast, ihn so super zu pflegen und so tolle und intensive Texte zu schreiben.
Liebe Grüße aus dem Norden!
Conny Hubert aus Steingaden schrieb am 27. Oktober 2020
Lieber Kay,
endlich habe ich es geschafft Dein einmaliges Buch „Bluessommer“ zu lesen. Das Buch hat mich tief berührt. Als Urbayer hatte ich überhaupt keinen Einblick, wie es der Jugend in der ehemaligen DDR erging. War das Deine Geschichte, bist Du Mike?
Vielen, vielen Dank für das gute Buch.
Lukas aus 18. Juni 2020 schrieb am 18. Juni 2020
Hallo Herr Lutter!
Mein Name ist Lukas und ich bin ein 16 Jahre alter französischer Student. Mit meinen Freunden haben wir einen Auszug aus Ihrer Arbeit in der deutschen Klasse studiert. Ich fand es sehr interessant, über Politik mit dem Thema Musik zu sprechen. Wir können die Zensur sehen, die zu dieser Zeit ausgeübt wurde. Die Art und Weise, wie Sie die Reaktion der Menschen auf die Ankündigung des Festivals in Beziehung setzen, war ganz toll.
Sie erzählen die Geschichte von RDA gut und es bringt mich dazu, die Geschichte zu lieben und erfahren Sie mehr darüber!
Vielen Dank dafür und bitte schreibe weiter andere Romane.
Mit Freundlichen Grüßen
Auf Wiedersehen
Konrad aus Lyon, Frankreich schrieb am 18. Juni 2020
Lieber Herr Lutter,
Im Deutschunterricht haben wir einen Abschnitt Ihres Buches Bluessommer gelesen und ich fand es so toll, dass ich jetzt einmal dazu Stellung nehmen möchte. Alle meine Kenntnisse über die DDR kommen aus dem Geschichtsunterricht, Museen oder Filmen, aber in diesem Buch erfährt man das Leben in der DDR aus einer völlig anderen Perspektive, nämlich der eines Jugendlichen, der mit seiner Musikband das Regime indirekt kritisiert. Heutzutage kann man sich nur schlecht eine Gesellschaft, die Zensur und eingeschränkte Meinungsfreiheit normal findet, vorstellen. Es ist bewundernswert, wie Mike und seine Freunde in so einem jungen Alter gegen die politische Macht der SED kämpfen und sich für Vielfalt in der Musik einsetzen. Dass Jugendlichen während eines Festivals ein Auftritt verboten wird, nur weil sie ein Werk aus der BRD spielen wollten, finde ich besonders schockierend. Vielen Dank für diese wirklich interessante Buch, das sehr überzeugend das Leben als Jugendlicher der in der DDR beschreibt.
Mit freundlichen Grüßen,
Konrad (aus Frankreich)