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53 Einträge
Ute Kludig-Hempel aus Tharandt schrieb am 17. Juni 2017:
Hi Kay, mein lieber Mann Kay (!) brachte das Buch neulich mit - käuflich erworben, und wir kaufen schon aus Platzgründen selten Bücher. Viele gibt es über die DDR-Endzeit, die intellektuell daherkommen, philosophisch oder auch geschichts- bis musikwissenschaftlich. Oft schütteln Stil und Inhalte den Hund samt Hütte und sind nicht mal mit viel Bier zu ertragen. Ich frage mich, was ist aus dem Leben, unserem Leben geworden? Wo sind die Sehnsucht, die Angst, das Glück und der abgrundtiefe Kummer geblieben, eine Mischung, die im Nachhinein schon fast als Sinn des Lebens durchgeht. Dieses Buch gibt die Antwort darauf. Es ist alles noch da. Zwischen den zwei Buchdeckeln. Überall dort, wo Menschen mit liebevoll gepflegten Resthaar manchmal den Rassel in die Ecke schmeißen, den Rechnungsstapel ignorieren, den Bierkasten opfern und mit irgendeinem Zettel und Instrument die Nacht verbringen, von ihren eigenen Tränen und dem eigenen Gesang berauscht. Manchmal interessiert's wen, manchmal nicht, aber egal. Hauptsache es ist nicht alles für immer tot, das hat noch Zeit, bis wir wirklich tot sind! Danke für dieses Buch - viele Schauplätze konnte ich sogar riechen! Danke für die Sprache: Nie verschwurbelt, nie primitiv, unbemüht, unterhaltsam, tiefsinnig, lebensfroh und reflektierend zugleich, etwas unwirklich und wahrheitsgetreu, das muss man erst mal hinkriegen!
Jörg Eichler aus Berlin schrieb am 5. Juni 2017:
Hallo Kay. Ich hatte viel Spaß
beim Lesen gehabt. Es Ist ein gutes "Kunden"-Buch für alle alten Ost-Blueser. Vor allem das Trinken wurde immer prima beschrieben.Bißchen wie Bukowski. Es war eine schöne Zeit damals. Rock On. Jörg
Henner Madstop aus Die Vergangenheit schrieb am 12. Mai 2017:
Hallo Kay,
als gestern der Roman hier unverhofft ankam, musste ich schmunzeln. Ich kann mich noch gut an diese gemeinsame Zeit erinnern. Der Bluessommer hat diese Nacht nicht überlebt und liegt nun gelesen auf meinem Schreibtisch. Ich bin mir sicher, das sich noch einige deiner Romanfiguren​ zu Wort melden werden. An dieser Stelle erstmal Glückwunsch zu der literarischen Fleiß Arbeit!
Bis bald Henner
Iris aus Lauf a.d. Pegnitz schrieb am 19. April 2017:
Kay das ist ja toll!! Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Das Buch wird selbstverständlich gekauft. Ich bin sehr sicher, dass es zu lesen ein Zeitsprung wird. Ich freue mich drauf!! 🙂
ElDente aus Naundorf schrieb am 23. März 2017:
Moin Moin
Hab die Short Story's mit Begeisterung gelesen, wenn das Buch mich genau so mitnimmt, dann Daumen hoch. War in Achtzigern auch regelmäßig On the Road, und irgendwann kreutzten sich dann auch mal Freygang's Wege mit meinen. Zeitz 1986, Extratour mit Klappstuhl, Zuma und eben Freygang. Tausende Leute auf'n Kohleplatz Freilichtbühne Moritzburg... Klappstuhl spielte, Zuma spielte, und dann die Ansage Freygang können wegen einer Panne auf der Autobahn nicht anreisen. Was natürlich nicht sonderlich wohlwollend von all den Grünen Derwischen aufgenommen wurde...
Aber !!! Plötzlich die Durchsage, Die Freygänger wären doch noch per Autostop eingetroffen. Andre kam als Sozius auf'm Java Motorrad und der Rest der Band ebenfalls Getrampt. Was dann pasierte war schier unglaublich, zwei/ drei Tausend Leute drehten bei den ersten Takten völlig durch, und hoben einfach ab. Zeitz versank im Kohlestaub, die komplette Unterstadt war eingenebelt, einfach unglaublich was sich da entfesselte,,,,
Mich hatte Freygang eingefangen, und bis weit nach der Wende nicht mehr losgelassen. Es gab Durststrecken, wenn wieder ein Verbot ausgesprochen wurde, man fuhr halt dann zu Pasch wo Andre mit Gerry zockte, oder zu Andre's Raketen. Irgendwann tauchten dann die Freygänger 89 wieder offiziell auf, und der Wahnsinn ging da weiter, wo er zuvor endete. Das war unsre Zeit, seidem hat sich so manches geändert, vieles zum Guten, einiges zum Schlechten. Was bleibt sind all die Bilder im Kopf, die Erinnerungen, und die Gewissheit, sein Leben in vollen Zügen gelebt zu haben. Und das nicht als angepasster Puhdys, Berluc oder Transit-Hörer (wer hat sowas bloß gehört) sondern als soweit selbstbestimmter Menschen, wie's nur irgendwie möglich war. Tja,,,und nach der Wende, war dann irgendwie die Luft raus. Dem Tieger waren die Zähne gezogen, auf gut Deutsch, das Alte Feindbild war weg, und der neue Feind duldete unser Gebahren, so langsam wurd's langweilig. Das Leben ist zu kurz, um immer auf der selben Stelle zu treten, also ging's raus in die sogenannte "Neue Freiheit", das alte Leben bog ab, und wir rannten gerade aus, in neue Abenteuer, Melodien und Happening's. Das Rad des Leben's dreht sich halt weiter, vieles bleitbt auf der Strecke, aber manches nimmt man mit, sein Leben lang, tief im Herzen.
Und drüben, am gedeckten Tisch, sitzt immer noch der Eisbeinonkel, am gedeckten Tisch...
Andre Banasch aus Potsdam schrieb am 22. März 2017:
Hallo Kay, meinen herzlichsten Glückwunsch zum ersten Roman "Bluessommer". Freue mich schon, wenn der Roman erscheint, und ich denke, man wird sich bestimmt wiedererkennen. Vorbestellt isser. Gruß Andre
Christel aus Bei Erfurt schrieb am 20. März 2017:
Glückwunsch zum "Bluessommer"! Ich freu mich schon darauf es zu lesen und hoffe auf eine Buchlesung in Erfurt oder Umgebung .
Ramona Karl schrieb am 20. März 2017:
Nach den Shortstories und dem Spielmannsfluch bin ich sehr gespannt auf dein neuestes Werk, zumal ich bisher noch keine wirklich Gelegenheit gefunden habe, mich mit der thematischen Materie auseinander zu setzen. Das wird sich jetzt hoffentlich ändern - ich freue mich darauf!
Silke Keidel aus Saarbrücken schrieb am 20. März 2017:
Lieber Kay,

ganz viel Erfolg für die Vorstellung Deines Buches und viele fröhliche Stunden bei allen anstehenden Terminen wünsche ich Dir. Auch in meinem Bücherschrank wird es dann ein Exemplar geben. Alles Gute und herzliche Grüße aus dem Saarland, Silke
Karen Baumbach aus Großhansdorf schrieb am 20. März 2017:
Lieber Kay,habe dein erstes Buch schon gerne gelesen.Nun bin ich auf das neue,vermutlich ganz andere,Werk gespannt.Sicher wird es ein vergnügen es zu lesen.