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KAY’s Bluessommer & BLOG

Mein Name ist Kay Lutter. Eigentlich bin ich Musiker und Bassist bei In Extremo. Neben meiner Leidenschaft für die Musik zieht es mich jedoch seit vielen Jahren auch zum Schreiben hin, einer Tätigkeit, die für mich von Jahr zu Jahr immer mehr an Bedeutung gewann. Begonnen hatte das Ganze mit Texten, die ich für meine ersten Bands Freygang und Noah schrieb.

Nach der Wende wurde ich häufig gefragt, ob ich nicht Beiträge für verschiedene Zeitschriften oder Bücher über die Blues- und Hippieszene in der ehemaligen DDR schreiben könne, zum einen, weil ich viele Jahre mit Freygang unterwegs und mich damit stets in der Mitte des Geschehens befand, zum anderen, weil mich diese Zeit auch musikalisch sozialisiert hat. Im Jahr 2000 erschien ein erster Artikel von mir im Freygang-Buch Peitsche Osten Liebe von Andre Greiner-Pol (Schwarzkopf & Schwarzkopf), 2004 erschien schließlich mein Beitrag zur Freygang-Geschichte in Bye bye, Lübben City: Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR von Michael Rauhut und Thomas Kochan (Schwarzkopf & Schwarzkopf).

Das Leben ging weiter und die Zeiten änderten sich – doch ich hatte durch diese kleinen Veröffentlichungen den Mut gefunden, dem Schreiben in meinem Leben etwas mehr Raum zu geben und schrieb fortan Kurzgeschichten und Tourtagebücher für meine Band In Extremo. 2003 kam ich dann auf die Idee, ein paar dieser Kurzgeschichten in einem Sammelband namens „short stories part 1“ im Eigenverlag zu veröffentlichen, ebenso eine Biografie von In Extremo, die – aufwändig bebildert und mit 225 Seiten in Farbe – eine erste größere Herausforderung war.

In den nächsten Jahren habe ich weiterhin Kurzgeschichten und Texte für In Extremo geschrieben. Aber die Zeit zwar knapp, die Band viel unterwegs und ich war mit meiner Familie zwischenzeitlich für 3 Jahre nach Malaysia übergesiedelt.

Doch ich hatte Blut geleckt und wollte endlich ein umfangreicheres Projekt starten. Sich an einen Roman heranzuwagen, ist jedoch eine ganz andere Hausnummer. Wo fängt man an? Wie weit geht man? Und wie findet man wieder heraus? Die Idee dazu schleppte ich schon seit Ewigkeiten mit mir herum, denn irgendwann stellte ich fest, dass die unzähligen Geschichten, die ich vor allem in den 80ern mit meinen größtenteils langhaarigen Freunden und Mitmusikern erleben durfte, mich nie losgelassen haben. Ich bin eigentlich ein Mensch, der nicht unnötig oft zurückblickt, doch ziemlich schnell wurde mir klar, dass die Hippies und Blueser mein Thema sind.

Ich musste das alles endlich loswerden, meine eigene Geschichte und die vieler anderer. Doch dann, nach endlos beschriebenen Blättern, unzählig gefüllten Papierkörben und stets leeren Druckerpatronen hatte ich es im Mai 2017 endlich geschafft: Der Bluessommer ist da! Der Roman ist eine fiktive Geschichte, die von fiktiven Personen handelt, trotzdem hat meine Geschichte natürlich einen wahren Kern – und wer sich in dem einen oder anderen erkennen möchte, dem sei es vergönnt. Für mich ist Bluessommer ein kleines Dankeschön für eine unglaublich spannende Jugend, für eine Jugend in einem Land, in dem man durchaus seine Nischen finden konnte. Und nun, nach einer langen und erfolgreichen Lesereise, schreibe ich bereits an einer neuen Geschichte. Was bleibt, ist die Musik – und so haben wir uns dazu entschlossen, mit Monomann, meiner Bluessommer-Band, die Musik aus dieser Zeit noch etwas weiter zu tragen – wohin auch immer…

Neben allen wichtigen Infos zum Roman findet ihr auf meiner Homepage auch einen Ausschnitt aus allem, was ich in der Vergangenheit geschrieben habe, so eine Auswahl an Kurzgeschichten, die ich hin und wieder ergänzen möchte, sowie den Spielmannsfluch, meine In Extremo-Biografie aus dem Jahr 2003 in Textform.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Kay Lutter

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